In der Runde 2 spielte die Mannschaft 1 zuhause gegen die dritte Mannschaft von Noris-Tarrasch Nürnberg.

Dieser Kampf wurde deutlich mit 2½ zu 5½ verloren.

Brett

Rothenburg

2½ : 5½

Nürnberg

1

Vera Medunova

½ : ½

Wolfgang Reiser

2

Wolfgang Engelmann

1 : 0

Alexander Petrashov

3

Gottfried Zeltner

0 : 1

Hans Albrecht

4

Peter Diller

0 : 1

Peter Seeger

5

Ottmar Zeltner

½ : ½

Karlheinz Bauer

6

Carlos Tapia-Egoavil

½ : ½

Frank Hadasch

7

Marianne Diller

0 : 1

Gerd Pranschke

8

Peter-Georg Kriener

0 : 1

Maximilian Lutter

 

Kein guter Tag für die Rothenburger: Trotz zwischenzeitlicher 2½ : 1½-Führung verloren sie am Ende deutlich mit 2½ : 5½. Nach einem schnellen Remis an Brett 5 zwischen Ottmar Zeltner und dem Nürnberger Karlheinz Bauer sorgte Wolfgang Engelmann an Brett 2 für die Rothenburger Führung. Sein Gegner Alexander Petrashov sah beim Übergang ins Endspiel eine Mattdrohung zu spät und konnte diese nur noch durch ein Qualitätsopfer abwehren.

Es folgten zwei sichere Remis zwischen Vera Medunova und Wolfgang Reiser sowie zwischen Carlos Tapia-Egoavil und Frank Hadasch an den Brettern 1 und 6. Für die sizilianische Eröffnung verliefen beide Partien relativ ruhig und harmonisch.

Bei dieser Halbzeitführung von 2½ : 1½ waren die Rothenburger noch guter Dinge, zumal es an den übrigen Brettern teilweise noch gut aussah. Im weiteren Verlauf gelang ihnen allerdings nicht mehr viel. Zunächst übersah Marianne Diller, die an Brett 7 mit der Skandinavischen Verteidigung gegen den Nürnberger Gerd Pranschke lange mithalten konnte, eine tödliche Springergabel. Anschließend musste auch Gottfried Zeltner, der an Brett 3 in der Spanischen Eröffnung mit den schwarzen Steinen gegen Hans Albrecht zunehmend unter Druck geraten war, seine Partie aufgeben.

So lagen die ganzen Rothenburger Hoffnungen auf Peter Diller und Peter-Georg Kriener an den Brettern 4 und 8. Leider vergeblich: Peter-Georg Kriener unterlief in einem wilden und sehenswerten Gefecht mit wechselndem Vorteil gegen den deutlich stärker eingestuften Maximilian Lutter letztlich doch ein entscheidender Fehler; und auch Peter Diller, der bereits frühzeitig in eine defensive Stellung geriet, konnte dem Angriff von Peter Seeger am Ende nicht mehr standhalten.