Die Spiele der dritten Runde der ersten Mannschaft wurden auswärts gegen die erste Mannschaft des Vereins Postbauer-Heng ausgetragen.

Der Vergleich wurde knapp und unglücklich mit 4½ zu 3½ verloren.

Brett

Postbauer-Heng

4½ : 3½

Rothenburg

1

Michael Scheremet

1 : 0

Vera Medunova

2

Jürgen Röber

½ : ½

Wolfgang Engelmann

3

Martin Sippl

½ : ½

Gottfried Zeltner

4

Erich Fischer

½ : ½

Peter Diller

5

Eric Stertkuhl

½ : ½

Ottmar Zeltner

6

Stefan Ratscheu

½ : ½

Julian Shen

7

Michael Gottlieb

0 : 1

Carlos Tapia-Egoavil

8

Timm Wisura

1 : 0

Andreas Diller

 

Der Auftakt in Postbauer-Heng verlief vielversprechend. Nach einem schnellen Remis zwischen Ottmar Zeltner und Eric Stertkuhl an Brett 5 brachte Carlos Tapia-Egoavil an Brett 7 die Rothenburger in Führung. In einer seltenen Variante der Spanischen Partie gelang es ihm, seinen Gegner Michael Gottlieb an der Rochade zu hindern und einen entscheidenden Angriff im Zentrum zu führen.

Die übrigen Partien verliefen recht ausgeglichen. Zwei weitere Remis zwischen Julian Shen und Stefan Ratscheu sowie zwischen Peter Diller und Erich Fischer an den Brettern 6 und 4 waren die logische Folge. In beiden Partien führte der Rothenburger Spieler die schwarzen Steine, so dass bei der 2½ : 1½-Halbzeitführung die Farben in den noch laufenden Partien gleichverteilt waren.

Plötzlich jedoch kippte der Wettkampf. An Brett 8 verlor Andreas Diller gegen den Postbaurer Timm Wisura ein wildes Offensivduell, in dem die Siegchancen mehrfach wechselten. Anschließend musste sich auch an Brett 1 die Rothenburger Spitzenspielerin Vera Medunova geschlagen geben, die im Turmendspiel eine Mattdrohung ihres Gegners Michael Scheremet übersah.

So lag die ganze Last auf Wolfgang Engelmann (mit den schwarzen Steinen an Brett 2 gegen Jürgen Röber) und Gottfried Zeltner (mit Weiß an Brett 3 gegen Martin Sippl). In zwei hart umkämpften Partien konnten jedoch weder Wolfgang Engelmann in der sizilianischen Verteidigung noch Gottfried Zeltner in der Spanischen Partie einen entscheidenden Vorteil erkämpfen, so dass auch diese beiden Spiele Remis endeten.

Nach dieser Niederlage stehen für die erste Rothenburger Mannschaft 2:4 Mannschaftspunkte zu Buche. So muss vorerst den Klassenerhalt ins Zentrum der Bemühungen gestellt werden, bevor wieder höhere Aufgaben angegangen werden können.